Di

10

Mär

2009

Österreichs Gesundheitswesen am Prüfstand

Die Debatte über unser Gesundheitswesen ging heute im Ö1 Morgenjournal weiter. Andrea Maiwald führte ein Interview mit dem Sprecher der Patientenanwälte Gerald Bachinger.

  • Derzeit gibt es finazielle Anreize um "Menge zu produzieren". Die Forderung daher: Es sollte nicht um Menge sondern um Qualität gehen.
  • Ergebnisse eines Pilotprojektes zur Überprüfung ob überwiesene Patienten wirklich stationär aufgenommen werden müssen seien "besorgniserregend" - nur 30% sind es tatsächlich.

Auf die Frage was es braucht damit sich der Patient nicht fürchten muß ins Spital zu gehen kam folgender Schlusssatz:

 

"Vor allem ist es notwendig vollkommene Transparenz und Offenheit zu haben. Ich sehe es nicht so wie es teilweise die Ärztekammer sieht, daß Transparenz eine Panikmache oder eine Verunsicherung der Patienten führt, im Gegenteil: Schönfärberei und das unter-den-Teppich-kehren von Fakten führt zu Verunsicherung der Patienten. Ich plädiere in dieser Hinsicht sehr dafür, daß in Österreich, so wie in Deutschland, verpflichtende und zu veröffentlichende Qualitätsberichte für Krankenhäuser oder auch für den niedergelassenen Bereich gemacht werden, damit wirklich die Patienten die Chance haben über die Qualitätsdaten im Gesundheitswesen informiert zu werden."

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