Wolfgang Grupp wurde von Harald Schmidt wurde zur ersten >neuen< Sendung eingeladen und hat dort in 39 Sekunden erklärt warum er den Mindestlohn fordert…
So
18
Okt
2009
Lade Twitter-Nachrichten...
mehr gibt es auf twitter.com/enzersberger
Mi
16
Sep
2009
Milch und der Hunger der Welt
Manchmal juckt es mich einfach in den Fingern. So wie jetzt. Da sehe ich gerade belgische Bauern die 3 Mio. Liter Milch auf Feldern verteilen um auf Ihre Probleme aufmerksam zu machen. Ich verstehe die Problematik rund um den Milchpreis aber ich sehe auch, dass sich aus 3 Mio. Litern Milch etwa 450 Tonnen Milchpulver erzeugen ließen…
Wie viele Menschenleben könnten damit gerettet werden?
Ja es kostet Energie die Milch zu entwässern und zwar nicht wenig, ja es ist ein Problem für die Erzeuger vor Ort weil Milchpulver über dunkle Kanäle auf den Markt kommt und ja es gibt mit Sicherheit Fälle wo Milchpulver nicht dorthin kommt wo es eigentlich hin sollte ABER es geht um Kinder die verhungern, Frauen die verzweifeln… und wir lassen es zu, dass ein hochwertiges Nahrungsmittel >entsorgt< wird!
Mo
30
Mär
2009
Goldener Windbeutel für Danone's Actimel
Der >goldene Windbeutel< wird für die dreisteste Werbelüge vergeben. Unter www.abgespeist.de - "Denn Etiketten lügen wie gedruckt", finden Sie nähere Informationen zu dem Thema. Und hier geht es zu den Mitmachaktionen.
Das Wirtschaftsblatt schreibt z.B.: >Im Gegensatz zur suggerierten Stärkung des Immunsystems wirke Actimel auch nicht besser als ein herkömmliches Naturjoghurt. Dafür sei in dem Produkt doppelt so viel Zucker enthalten und es koste viermal so viel wie andere Joghurts, heißt es in der "Laudatio".< --> Artikel
So
29
Mär
2009
drei interessante Artikel zum Thema Atomkraft
1.) Eon und EdF wollen in England keine neuen AKWs bauen, wenn dort erneuerbare Energien gefördert werden. ... Die Drohung wurde jedoch zum Eigentor. Denn die Energiekonzerne haben damit
nun freimütig bestätigt, was Atomkraftgegner vor allem in Deutschland immer wieder erklärt hatten: Ein engagierter Ausbau der erneuerbaren Energien lässt keinen Spielraum mehr für unflexible
Atomkraftwerke, die für eine möglichst konstante Stromerzeugung ausgelegt sind. - Hier geht es
zum Artikel
2.) Der Energiekonzern Vattenfall klagt gegen eine von der Atomaufsicht für das Kernkraftwerk Krümmel angeordnete Audioüberwachung. ... Die Behörde hatte Ende Februar angeordnet, dass wie im Cockpit eines Flugzeugs auch in der sogenannten Reaktorwarte des Atomkraftwerks die Kommunikation aufgezeichnet werden müsse. - Hier der Artikel - Frage: Ob so eine Auflage völlig unbegründet erteilt wird?
3.) Im Streit um längere Laufzeiten für Atomkraftwerke haben die Energiekonzerne RWE und Vattenfall eine weitere Niederlage erlitten. ... Die Versorger verfolgen allerdings noch weitere Verfahren, um einen Weiterbetrieb der über 30 Jahre alten Atomkraftwerke durchzusetzen. Zum Artikel - Frage: Sind die, die von einem Weiterbetrieb profitieren, wirklich glaubwürdig wenn Sie uns klarmachen wollen alles sei ganz sicher und ungefährlich?
Mi
18
Mär
2009
Ö1 Journal Panorama: Qualitätsjournalismus
Zitat: Steht der Qualitätsjournalismus vor dem Ende?
>Weltweit stehen Medienanstalten und Verlagshäuser unter großem finanziellen Druck. Das führt dazu, dass Zeitungen bzw. Sendungen mit immer weniger Personal und Aufwand produziert werden. Ist der Qualitätsverlust unvermeidlich? Wo führt diese Entwicklung hin? Zusammenfassung einer Podiumsdiskussion des ORF-DialogForums.<
Die von Elisa Vass gestaltete Sendung war ausgezeichnet.
Sa
14
Mär
2009
Die Schmetterlingskinder (debra-austria)
Die Problematik rund um die Schmetterlingskinder ist sehr weit umfassend. Ganz klar möchte ich hier voll und ganz für debra-austria eintreten da es um eine derzeit noch unheilbare Krankheit geht und da unser Gesundheitswesen diese Kinder ohne private Unterstützung in wahrstem Sinne des Wortes durch den Rost fallen lassen würde. Zwar wurde das EB-Haus mit staatlicher Unterstützung gebaut, doch die laufenden Kosten werden zur Gänze aus privater Hand finanziert. Umfassende Informationen finden Sie hier:
- www.schmetterlingskinder.at
- www.eb-haus.eu
- ORF Beitrag: www.debra-austria.org/media/thema.wmv
- Beitrittserklärung für
"debra-austria, Interessengemeinschaft Epidermolysis bullosa" - Beitrittserklärung für
"debra-austria, Verein zur Förderung der Epidermolysis bullosa-Forschung"
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Was ist Epidermolysis bullosa (eb)?
verletzliche Haut, so verletzlich wie der Flügel eines Schmetterlings
Schmetterlingskinder leiden unter Epidermolysis bullosa (kurz: eb). eb ist eine genetisch bedingte Hauterkrankung, bei der die Haut bei geringer mechanischer Belastung Blasen bildet oder
reißt. Ursache dafür ist die mangelhafte Verankerung von Hautschichten. Die Folge sind Blasen und Wunden am ganzen Körper, z.B. auch im Mund, an Schleimhäuten, in den Augen und im
Verdauungstrakt.
Betroffene haben ein schweres, schmerzhaftes Leben, manchmal auch mit geringerer Lebenserwartung durch erhöhtes Krebsrisiko.
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Do
12
Mär
2009
Das Problem mit dem Wasser
Beitrag im Ö1 Morgenjournal von Barbara Daser:
Sauberes Wasser wird immer mehr zu Mangelware
- 340 Millionen Afrikaner haben kein sauberes Trinkwasser
- >So meint beispielsweise UNO-Generalsekretär Ban Ki-moon im Vorwort des (Anm.: UNESCO-) Berichts: "Wo wir Wasser brauchen, finden wir oft - zu oft - Waffen". Ban Ki-moon nennt exemplarisch Darfur, die besetzten Palästinenser-Gebiete, Nigeria, Sri Lanka - Regionen, in denen Wassermangel zu Armut und letztlich zu Konflikten beitrage<
Do
12
Mär
2009
Atomkraft - Gabriel warnt vor >gigantischer Last<
11.03.2009:
- >Es könne "nicht sein, dass Gewinne der Atomenergie privatisiert werden, die Schäden aber sozialisiert werden."< Quelle: www.ndr.de
- >Insgesamt blieben bisher rund 20 Milliarden Kosten der Kernenergie an den Steuerzahlern hängen.< Quelle: www.tagesspiegel.de
09.03.2009: Deutschlands Bundesumweltminister Sigmar Gabriel warnt in einem Interview vor einer >gigantischer Last< hinsichtlich des Atommülls. Er sagt: "Niemand
weiß, wohin mit dem jahrtausendelang strahlenden Atommüll. Es gibt auf der ganzen Welt kein Endlager für hochaktiven Atommüll, auch bei uns noch nicht." Quelle: de.news.yahoo.com
Di
10
Mär
2009
Österreichs Gesundheitswesen am Prüfstand
Die Debatte über unser Gesundheitswesen ging heute im Ö1 Morgenjournal weiter. Andrea Maiwald führte ein Interview mit dem Sprecher der Patientenanwälte Gerald Bachinger.
- Derzeit gibt es finazielle Anreize um "Menge zu produzieren". Die Forderung daher: Es sollte nicht um Menge sondern um Qualität gehen.
- Ergebnisse eines Pilotprojektes zur Überprüfung ob überwiesene Patienten wirklich stationär aufgenommen werden müssen seien "besorgniserregend" - nur 30% sind es tatsächlich.
Auf die Frage was es braucht damit sich der Patient nicht fürchten muß ins Spital zu gehen kam folgender Schlusssatz:
"Vor allem ist es notwendig vollkommene Transparenz und Offenheit zu haben. Ich sehe es nicht so wie es teilweise die Ärztekammer sieht, daß Transparenz eine Panikmache oder eine Verunsicherung der Patienten führt, im Gegenteil: Schönfärberei und das unter-den-Teppich-kehren von Fakten führt zu Verunsicherung der Patienten. Ich plädiere in dieser Hinsicht sehr dafür, daß in Österreich, so wie in Deutschland, verpflichtende und zu veröffentlichende Qualitätsberichte für Krankenhäuser oder auch für den niedergelassenen Bereich gemacht werden, damit wirklich die Patienten die Chance haben über die Qualitätsdaten im Gesundheitswesen informiert zu werden."
